Der Wäschemarkt – Was kann Frau alles verkaufen?

Ohja, die Nase des Mannes – die hat es in jeder Hinsicht in sich, genauso, wie die frisch verpackten Slips der Damenwelt, an denen sich die Herren betören.
Denn der Geruchssinn ist einer unserer wichtigsten, wenn es um Sex und Erregung geht. Da brennen schon mal die Geruchsnerven der Männer und mit ihnen verschaltete Organe durch und laufen heiß, denn heiß macht nicht der Gedanke an die Frau im sexy Dress an sich, sondern vor allem der durch den Duft ausgelöste….
Der Duftfetischist ist nämlich eine ganz besondere Liebhaberspezies, die sich aus verschiedenen Untergattungen zusammensetzt – und alle lieben sie eines: den Duft der Frauen.

Du kannst Dir noch nichts drunter vorstellen, was da so wirkt? Dabei geht es ums “drunter” – und das, was mann riecht….
Und da gibt es einiges, was Frau so bei sich trägt, das sich zum Verkaufen anbietet!

Höschen, Slips und Tanga, Spitze oder Granny-Pants – alles geht!
Angefangen hat bei den meisten Männern die Sammelleidenschaft für getragene Damenwäsche mit einem Slip – oder wenigstens der Phantasie davon, wenn sie auf Nachbarins Wäscheleine gespickt haben.

Da gibt es die verschiedensten Geschmäcker, sowohl optisch als auch olfaktorisch, sprich geruchlich: der schwarze Tanga, der sich vorne an die Venus (und hinten anderswo) schmiegte, findet genauso seinen Liebhaber wie der wollene Schlüpfer, der den Schweiß harter Arbeit aufgesogen hat.
Fetischisten gibt es für alles, sogar für eine Woche lang getragene Nylons. Die werden in der Regel sogar besonders gut bezahlt, denn abgerechnet wird üblicherweise nach “Pauschalbetrag” für einen Tragetag – und die entsprechende Anzahl Tragetage separat dazu.

Um ein Beispiel zu nennen:
Ein Slip, 24 Stunden am Körper der auser(ge-)wählten Dame auf entsprechenden Portalen, bringt zwischen 15 und 20 Euro – pro Tragetag mehr nehmen die meisten Anbieterinnen etwa fünf Euro. Mit steigendem Gewinn und Angabe der persönlichen Ekelgrenze. Denn schließlich sollte das Business ja für beide Seiten prickelnd sein.

Aufpreise zahlen die Schnüffelnasen, wie die Höschenfetischisten liebevoll in Kennerkreisen genannt werden, wenn es um Extras wie “getragen beim Orgasmus” und “veredelt mit Natursekt” geht, wobei sich der Begriff Natursekt auf die Ausscheidung bezieht, die bei den meisten eher champagnerfarben ist.

Vertrauen ist gut – Kontrolle dennoch nötig
Grundsätzlich gilt: bezahlt wird, was gefällt – mehr bezahlt wird, wenn Beweise kommen. Da nämlich das sogenannte “Höschenbusiness” auch die Gefahr mit sich bringt, dass sehnsüchtige Männer von weniger sensiblen gleichgeschlechtlichen Mitmenschen abgezockt werden, sichern sich beide Seiten, Verkäuferin (in der Hoffnung auf liquide Stammkunden) und Käufer, zusehends ab. Den schwarzen Schafen wird ihr Handwerk meist einvernehmlich so gelegt, dass ein gesichtsloses Beweisfoto mit dem Stoff der Sehnsucht am Damenkörper beigelegt wird. Wahlweise kommt es per Mail oder wird für einen geringen Betrag zusätzlich verkauft.Da aber manche Männer nur den Anblick der getragenen Wäsche wünschen, gibt es selbst hierfür Liebhaber, die bereit sind, nur für Fotos zu zahlen.

Letztlich kann Frau wirklich nahezu alles loswerden, was sich im Badezimmermüll oder dem Kleiderschrank so findet – Damenwäscheträger nehmen gerne Blusen, Kleider, Röcke und High Heels, Geruchsfetischisten je nach Fetisch auch den mit Muttermilch durchtränkten BH – jeder Sex-Gourmet findet früher oder später seine Anbieterin. Wobei es in diesem Fall politisch absolut nicht unkorrekt ist, die Käufer mit der männlichen Form und die Verkäuferinnen mit der weiblichen Form zu betiteln, denn dass eine Frau jemals bei einem Mann getragene Wäsche kauft, dürfte von absolutem Seltenheitswert sein.

Viel mehr bezaubert sich die Herrenriege an Slip und Hemdchen, vielleicht von Frauen äußerster Voluminösität eingeschwitzt, vielleicht am schlanken Sportlerinnenkörper durchtränkt. Vielleicht aber auch an Pumps und Nylons – der Markt ist groß, und das Beweisfoto wird das Objekt der Begierde im stillen Kämmerlein offenbaren.

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